Studie zur Radio-Nutzung in der Corona-Krise

Radio ist Vertrauensmedium Nr. 1

Homeoffice, Kurzarbeit, Lockdown – auch das Mediennutzungsverhalten hat sich in der Corona-Krise verändert. Während der Anteil der Radiohörer nahezu unverändert bleibt, hören die Menschen länger, zu anderen Zeiten und vertrauen dem Medium besonders. Veränderungen gibt es in den Gründen und der Art der Radionutzung. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von [m]SCIENCE, der zentralen und unabhängigen Forschungsunit der GroupM, die im Auftrag der MDR-Werbung durchgeführt wurde.

Die MDR-Programme haben in ihrem jeweiligen Sendegebiet die höchste Glaubwürdigkeit und Seriosität. Unter allen im MDR-Sendegebiet Befragten ist Radio das glaubwürdigste und seriöseste Medium vor TV und Zeitungen. Die Hälfte der Befragten gibt an, gezielter und aufmerksamer Radio zu hören, um Nachrichten und Beiträge zur Krise zur verfolgen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hören 74 % Radio klassisch über UKW. Mehr als ein Drittel empfängt Radio im Vergleich vor der Corona-Krise auch häufiger online über das Smartphone oder über Smartspeaker.

Im Rahmen der Studie wurden vom 14. bis zum 21. April insgesamt 1.499 Erwachsene von 16 – 69 Jahren befragt. Die Stichprobe der Online-Befragung umfasst 992 Personen im MDR-Sendegebiet Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und 507 in den restlichen Bundesländern.