Mitteldeutsche Markenstudie 2019

Menschen, Marken, Märkte

Der Einkauf im Supermarkt oder Discounter um die Ecke dauert im bundesweiten Gesamtschnitt 34 Minuten, in Mitteldeutschland sind es 37 Minuten. Dabei bringt die Mehrheit Körbe, Kisten oder Taschen mit. Nur jeweils zwei Prozent der Mitteldeutschen kaufen eine Plastik- oder Papiertüte, gesamtdeutsch sind es vier und drei Prozent. Ebenso steigt die Zahl der Käuferinnen und Käufer, die bewusst zu regionalen, saisonalen und gesunden Produkten greifen. Das sind einige der Ergebnisse der repräsentativen MITTELDEUTSCHEN MARKENSTUDIE 2019.

In acht Produktkategorien hat das IMK unter anderem nach Bekanntheit, Image und Kaufhäufigkeit von rund 60 mitteldeutschen Marken gefragt und sie jeweils in Beziehung zum gesamtdeutschen Marktführer gesetzt. Neu ist die Frage, wie markentreu die Verbraucher sind. Die treuesten Käufer in Mitteldeutschland haben Bautz´ner Senf aus Sachsen, Filinchen aus Thüringen und Kamillan aus Sachsen-Anhalt. Treu bedeutet, dass in den einzelnen Kategorien immer wieder zu genau diesem Produkt gegriffen wird. Die sympathischste mitteldeutsche Marke ist die Heichelheimer Kloßmanufaktur.

Sonderthema der MITTELDEUTSCHEN MARKENSTUDIE 2019 sind Möbelhäuser. Wir wollten wissen, wieviel Geld die Deutschen in den vergangenen drei Jahren für Möbel, Polster und Küchen ausgaben. Während es in Mitteldeutschland 1.757 Euro waren, lag der Wert gesamtdeutsch rund 130 Euro darüber. Die meist frequentierten Einrichtungshäuser sind dabei IKEA, Roller und Höffner.

Befragt wurden für die Studie 4.500 Personen, davon 3.000 in Mitteldeutschland und 1.500 in Gesamtdeutschland. Damit ist die MITTELDEUTSCHE MARKENSTUDIE die größte Studie ihrer Art. Seit 2010 untersucht das IMK im Auftrag der MDR-Werbung Markenbekanntheit, Markennutzung und Konsumverhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern.

So entsteht die MITTELDEUTSCHE MARKENSTUDIE