Mitteldeutsche Markenstudie

Das toppt in Mitteldeutschland

Region vor Bio. Auch bei der Wahl der bevorzugten Einkaufsmärkte unterscheiden sich die Sachsen, Sachsen-Anhalter und Thüringer von den Käufern in Gesamtdeutschland. Das sind einige zentrale Ergebnisse der von der MDR-Werbung (MDRW) und dem IMK Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung erstellten MITTELDEUTSCHEN MARKENSTUDIE 2017.

Beim bevorzugten Einkaufsmarkt gibt es Unterschiede. So hat in Mitteldeutschland KAUFLAND die Nase vorn, gesamtdeutsch führt ALDI das Feld an. Für die Unternehmen in Mitteldeutschland sind das durchaus wichtige Erkenntnisse, so Reinhard Hild, Studienverantwortlicher und Verkaufschef der MDRW: „Wer bei Kaufland und Netto gelistet ist, sichert sich ein breites Vertriebsgebiet.“

Bei den Gründen für den Kauf eines Produktes unterscheiden sich die rund 8,5 Millionen Verbraucher in Mitteldeutschland nicht von denen in den anderen Bundesländern in Bezug auf Qualität, Preis oder positive Erfahrungen. „Doch bei regionaler Herkunft und biologisch erzeugten Produkten sehen wir deutliche Unterschiede. So ist es, wenn es Bio- oder regionale Produkte geht, für die Verbraucher in Mitteldeutschland im Vergleich zum gesamtdeutschen Durchschnitt wichtiger, dass ein Produkt aus der Region stammt.

Das IMK hat für die Studie im Frühsommer jeweils rund 1.500 Verbraucherinnen und Verbraucher in Mitteldeutschland sowie 1.500 in den übrigen 13 Bundesländern repräsentativ befragt. Insgesamt wurden rund 60 mitteldeutsche Marken in unterschiedlichen Produktsegmenten mit jeweils einer renommierten nationalen Marke verglichen. Nach sieben Jahren Erforschung der Unterschiede zwischen Ost und West setzt die neue MDRW Studie den Fokus auf die Markenbekanntheit in Mitteldeutschland.